Archiv der Kategorie: Aktuelles

Aufrüstung: Bei wem landet das Geld?

Der Bun­des­tag hat im Juni ein Son­der­ver­mö­gen von 100 Mil­li­ar­den Euro für die Bun­des­wehr beschlos­sen, das mit neu­en Staats­schul­den finan­ziert wer­den soll. Eine Ana­ly­se der Eigen­tums­ver­hält­nis­se der begüns­tig­ten Rüs­tungs­un­ter­neh­men sowie der Gläu­bi­ger­ban­ken, die dem deut­schen Staat das Geld dafür lei­hen, zeigt, wer von den Mil­li­ar­den profitiert.

Wei­ter­le­sen auf Multipolar

Hospitalised Myocarditis and Pericarditis Cases in Germany Indicate a Higher Post-Vaccination Risk for Young People Mainly after COVID-19 Vaccination

Als Co-Autor mit Prof. Gün­ter Kampf von der Uni­ver­si­tät Greifswald

It was recent­ly descri­bed that the over­all risk of myope­ri­car­di­tis after recei­ving a
COVID-19 vac­ci­ne is low, except for youn­ger males recei­ving mRNA vac­ci­nes [1]. The
meta-ana­ly­sis was based on obser­va­tio­nal stu­dies on peop­le in the gene­ral popu­la­ti­on
who had myope­ri­car­di­tis in tem­po­ral rela­ti­on to recei­ving vac­ci­nes [1]. In order to deter-
mine if the­se fin­dings were sup­por­ted by the case num­bers in Ger­ma­ny, we eva­lua­ted the
num­ber of hos­pi­ta­li­sed cases, inclu­ding tho­se recei­ving inten­si­ve-care tre­at­ment, with
myo­car­di­tis or peri­car­di­tis befo­re the pan­de­mic (2019), during the pan­de­mic but without
COVID-19 vac­ci­nes (2020), and during the pan­de­mic with COVID-19 vac­ci­nes (2021).

Wei­ter­le­sen im Jour­nal of Cli­ni­cal Medicine

Deutschland dreht den Hahn zu

Laut Bun­des­netz­agen­tur droht Deutsch­land ab Novem­ber ein Eng­pass bei der Gas­ver­sor­gung, wenn der Ver­brauch nicht um min­des­tens 20 Pro­zent gesenkt wird. Recher­chen von Mul­ti­po­lar zei­gen jedoch, dass die Bun­des­re­gie­rung – um die­se Not­la­ge zu ver­mei­den – die Wei­ter­lei­tung von Gas in ande­re Län­der schon seit meh­re­ren Mona­ten weit­aus stär­ker gedros­selt hat, als bis­lang bekannt. Offen­sicht­lich nutzt Deutsch­land sei­ne Posi­ti­on als Tran­sit­land und befüllt sei­ne Spei­cher auf Kos­ten der Nach­bar­län­der. Die Bun­des­netz­agen­tur reagiert auf ent­spre­chen­de Nach­fra­gen aus­wei­chend. Wie ange­mes­sen ist die von Wirt­schafts­mi­nis­ter Habeck aus­ge­ru­fe­ne Alarmstufe?

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Die Nord-Stream-Story

Nord Stream war ein Pro­jekt, um die Ener­gie­si­cher­heit in Euro­pa vor dem Hin­ter­grund des lang­jäh­ri­gen rus­sisch-ukrai­ni­schen Gas­streits zu erhö­hen. Wider­stand kam von ost­eu­ro­päi­schen Län­dern sowie vor allem von den USA. Der Anschlag auf die Pipe­line ist der vor­läu­fig letz­te Akt in die­ser lang­jäh­ri­gen Aus­ein­an­der­set­zung. Eine Chronologie.

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Verarmen für die Geopolitik

Wäh­rend sich bei der Ener­gie­ver­sor­gung eine Kata­stro­phe anbahnt, hält die Bun­des­re­gie­rung an den Sank­tio­nen gegen Russ­land fest. Zukünf­tig will sie die Lücken mit dem Import von Fracking-Gas aus den USA kom­pen­sie­ren, einem Land, das für die schwers­ten Völ­ker­rechts­brü­che der letz­ten Jahr­zehn­te ver­ant­wort­lich ist. Die Abhän­gig­keit der deut­schen Regie­rung von den geo­po­li­ti­schen Zie­len der USA ist deut­li­cher denn je – die Reak­ti­on der Bür­ger auf die anste­hen­de Mas­sen­ver­ar­mung noch offen.

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Geplante Corona-Regeln ab Oktober entbehren jeglicher sachlichen Grundlage

Der Vor­schlag der Bun­des­mi­nis­te­ri­en für Gesund­heit und Jus­tiz für eine Fort­ent­wick­lung des Infek­ti­ons­schutz­ge­set­zes sieht vor, dass ab Okto­ber 2022 wei­ter in bestimm­ten Berei­chen eine Mas­ken- und Test­pflicht sowie Abstands­re­geln und Beschrän­kun­gen von Ver­an­stal­tun­gen gel­ten sol­len. „Frisch Geimpf­te“ und Gene­se­ne, deren Imp­fung bezie­hungs­wei­se deren Erkran­kung maxi­mal drei Mona­te zurück­lie­gen darf, sowie Getes­te­te sol­len teil­wei­se von der Mas­ken­pflicht befreit sein.

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Mut zur Lücke — Der Evaluationsbericht der Sachverständigenkommission zur Corona-Krise kratzt allenfalls an der Oberfläche

Es war nur ein zar­ter Trom­mel­wir­bel, wo es eines Pau­ken­schlags bedurft hät­te. Mit gutem Recht hat­te der poli­tisch bewuss­te Teil der Bevöl­ke­rung eine grund­le­gen­de Auf­ar­bei­tung des Coro­na-Gesche­hens erwar­tet, hät­ten sich Opfer eine Wür­di­gung und ent­rech­te­te Bür­ger ins­ge­samt Schutz davor erhofft, dass der­glei­chen in Zukunft jemals wie­der gesche­hen kann. Die Bericht­erstat­ter zur Eva­lua­ti­on der Rechts­grund­la­gen und Maß­nah­men der Pan­de­mie­po­li­tik üben zwar zum Teil har­sche Kri­tik an der Arbeit des RKI, der Risi­ko­kom­mu­ni­ka­ti­on ver­ant­wort­li­cher Ent­schei­dungs­trä­ger und Behör­den sowie an lang­fris­ti­gen Lock­downs, 2G/3G-Rege­lun­gen und Schul­schlie­ßun­gen. Den­noch bleibt der Bericht hin­ter den Erwar­tun­gen zurück. Sie blei­ben inter­pre­tier­bar, unver­bind­lich und öff­nen wei­te­ren Schi­ka­nen, etwa in Form von Mas­kenzwang, Tür und Tor.

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Die Geopolitik der Energie (2)

Im ers­ten Teil wur­den die welt­wei­te Pro­duk­ti­on und der Ver­brauch von Ener­gie sowie der Zusam­men­hang zwi­schen Ölpreis und Fracking näher erläu­tert. Im zwei­ten Teil wird dar­ge­stellt, wie der gestei­ger­te Bedarf in Asi­en und das Fracking in den USA den glo­ba­len Han­del mit Erd­öl und Erd­gas ver­än­dert haben und wie der Stand der nach­ge­wie­se­nen Reser­ven ist.

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Die Geopolitik der Energie (1)

Der welt­wei­te Ver­brauch von Öl, Gas und Koh­le wird trotz des Aus­baus der Erneu­er­ba­ren wei­ter anstei­gen, wenn der Ener­gie­be­darf in Asi­en, Afri­ka sowie in Zen­tral- und Süd­ame­ri­ka wei­ter­hin so wächst wie in den letz­ten Jah­ren. Hohe Prei­se ermög­li­chen die Aus­beu­tung bis­her nicht ren­ta­bler Vor­kom­men. Fracking hat zu neu­en Lie­fer­be­zie­hun­gen geführt. In zwei Bei­trags­tei­len wer­den die welt­wei­te Pro­duk­ti­on und der Ver­brauch von Ener­gie, der Zusam­men­hang zwi­schen Ölpreis und Fracking, die Ver­än­de­run­gen der Lie­fer­be­zie­hun­gen in den letz­ten 20 Jah­ren sowie die nach­ge­wie­se­nen Reser­ven an Öl und Gas erläutert.

Wei­ter­le­sen auf Multipolar

Acute lower respiratory tract infections accounted for 56.2% of hospitalized COVID-19 cases in Germany during the first three waves

Als Co-Autor mit Prof. Gün­ter Kampf von der Uni­ver­si­tät Greifswald

The offi­cial num­ber of hos­pi­ta­li­zed COVID-19 cases based on the World Health Orga­niz­a­ti­on defi­ni­ti­on (a per­son with con­fir­med detec­tion of SARS-CoV‑2) is used in public health repor­ting and may have major impli­ca­ti­ons on public health mea­su­res. But the defi­ni­ti­on may not ade­qua­te­ly descri­be whe­ther pati­ents were admit­ted for COVID-19 or if the princi­pal dia­gno­sis was ano­t­her dise­a­se and the pati­ent acqui­red COVID-19 in the hos­pi­tal or was tes­ted posi­ti­ve for SARS-CoV‑2 during the hos­pi­tal stay without any respi­ra­to­ry tract sym­ptoms. That is why we ana­ly­sed the remu­ne­ra­ti­on data of the natio­nal health insuran­ces during the first three COVID-19 waves in Ger­ma­ny (Janu­a­ry 2020―May 2021) pro­vi­ded by the Insti­tu­te for the Hos­pi­tal Remu­ne­ra­ti­on System.

Wei­ter­le­sen im Inter­na­tio­nal Jour­nal of Epidemiology