Operation Economic Outcast“ ist politisches Theater

Die bei­den US-Öko­no­men Richard Wolff und Micha­el Hud­son ent­lar­ven die neu­en Sekun­där­sank­tio­nen der US-Regie­rung gegen die Han­dels­part­ner des Iran als Ver­such, Prä­si­dent Donald Trump bis zu den Zwi­schen­wah­len im Novem­ber als „star­ken Mann“ erschei­nen zu las­sen. Die Dro­hung des Aus­schlus­ses aus dem Dol­lar­sys­tem wer­de die Abwen­dung vom Dol­lar und die Nut­zung des chi­ne­si­schen Zah­lungs­sys­tems CIPS vor­an­trei­ben und sei im Grun­de ein wirt­schaft­li­cher Selbst­mord der USA. Die Vor­aus­set­zun­gen zur Öff­nung der Stra­ße von Hor­mus, die der Iran nach dem Schei­tern des vor­läu­fi­gen Frie­dens­ab­kom­mens von der US-Regie­rung ver­langt, gehen indes weit über die ursprüng­li­chen For­de­run­gen hin­aus – wie der US-Poli­tik­wis­sen­schaft­ler John Mears­hei­mer erklärt. Letz­te­rer warnt daher vor dem Ein­satz tak­ti­scher Atomwaffen.

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