Archiv des Autors: Karsten

Vorverurteilungen in der taz — wie Meinungen zu Fakten deklariert werden

Anhand eines unlängst in der taz erschie­nen Bei­trags über das ver­meint­lich ver­fas­sungs­wid­ri­ge Ver­hal­ten des Münch­ner Kom­mu­ni­ka­ti­ons­wis­sen­schaft­lers Micha­el Mey­en wird deut­lich, wie die bis­her eta­blier­ten Medi­en mit Tat­sa­chen­be­haup­tun­gen die öffent­li­che Mei­nung mani­pu­lie­ren. Statt boden­stän­di­ger Recher­che und einer Ori­en­tie­rung an den Tat­sa­chen fin­den sich in dem Arti­kel des Autors Patrick Guy­ton offen­sicht­li­che Falsch­in­for­ma­tio­nen und nicht beleg­te Vorverurteilungen.

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Propagandatechniken beim ARD-faktenfinder

Von so genann­ten „Fak­ten­che­ckern“, zu denen sich auch die Redak­ti­on des ARD-fak­ten­fin­ders sel­ber zählt, wür­de man erwar­ten, dass sie sich mit den Hin­ter­grün­den – beleg­te Tat­sa­chen, Indi­zi­en und unter­schied­li­che Mei­nun­gen – bei­spiels­wei­se eines his­to­ri­schen Ereig­nis­ses aus­ein­an­der­set­zen und die­se dif­fe­ren­ziert aus den jewei­li­gen Per­spek­ti­ven wert­frei dar­stel­len. Doch genau das erfolgt erstaun­li­cher­wei­se nicht. Statt­des­sen kann man in den Fak­ten­checks des ARD-fak­ten­fin­ders die Ver­wen­dung von Pro­pa­gan­da­tech­ni­ken ein­deu­tig nach­wei­sen. Frag­lich ist, ob den Autoren dies selbst über­haupt bewusst ist.

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Bedingt wirksam mit negativen Folgen

Inter­na­tio­na­le Stu­di­en zei­gen, dass die Wirk­sam­keit der Imp­fun­gen schon wäh­rend der Del­ta-Wel­le nach weni­gen Wochen ins Nega­ti­ve kipp­te, die natür­li­che Immu­ni­tät einen bes­se­ren und län­ge­ren Schutz bot und die Injek­tio­nen mit den mRNA-Prä­pa­ra­ten die natür­li­che Immun­ant­wort schä­di­gen. Kor­re­spon­den­zen von Mul­ti­po­lar mit dem Robert Koch-Insti­tut und dem Gesund­heits­mi­nis­te­ri­um machen deut­lich, dass die Behör­den rele­van­te Stu­di­en wei­ter­hin igno­rie­ren und die Über­le­gen­heit der natür­li­chen Immu­ni­tät verschweigen.

Wei­ter­le­sen auf Multipolar

Verkehrte Welt

Bes­ser als aktu­ell zum The­ma Krieg in der Ukrai­ne kann man das Wir­ken von Pro­pa­gan­da in den deut­schen Medi­en kaum stu­die­ren. Ins­be­son­de­re die Bericht­erstat­tung der Mas­sen­me­di­en zur Frie­dens­de­mons­tra­ti­on „Auf­stand für Frie­den“ am 25. Febru­ar 2023 ist voll von Tech­ni­ken der Pro­pa­gan­da und Mei­nungs­ma­ni­pu­la­ti­on. Zudem ist ein selt­sa­mer, gleich­ge­schal­tet anmu­ten­der ein­heit­li­cher Tenor in den Mel­dun­gen festzustellen.

Wei­ter­le­sen

Acute lower respiratory tract infections have mainly become a secondary diagnosis in 2022 in hospitalized COVID-19 cases in Germany

Als Co-Autor mit Prof. Gün­ter Kampf

In 2020 and 2021, 56.2% of hos­pi­ta­li­zed COVID-19 cases in Ger­ma­ny were cate­go­ri­zed with the prin­ci­pal dia­gno­sis of an acu­te lower respi­ra­to­ry tract infec­tion. In the mean­ti­me, howe­ver, appro­xi­m­ate­ly 95% of the Ger­man popu­la­ti­on have IgG anti­bo­dies against the S‑antigen. At the same time, the omic­ron vari­ant of SARS-CoV‑2 beca­me domi­nant with a lower patho­ge­ni­ci­ty resul­ting in a redu­ced risk for inten­si­ve care tre­at­ment and mecha­ni­cal ven­ti­la­ti­on. Both deve­lo­p­ments may result in a lower bur­den of acu­te respi­ra­to­ry tract infec­tion among hos­pi­ta­li­zed COVID-19 cases. That is why we ana­ly­zed the renu­me­ra­ti­on data of the natio­nal health insu­ran­ces in Ger­ma­ny (Janu­ary 2020–September 2022) pro­vi­ded by the Insti­tu­te for the Hos­pi­tal Renu­me­ra­ti­on System.

Wei­ter­le­sen in Infec­tion

Anmer­kung: Die Inhal­te die­ses Bei­trags wur­den zuvor in einem Bei­trag auf Mul­ti­po­lar veröffentlicht.

Kriegspropaganda in ARD und ZDF

Pro­pa­gan­darück­schau Janu­ar 2023

Eine Recher­che in den Online-Archi­ven der Nach­rich­ten­re­dak­tio­nen von ARD und ZDF ergibt, dass die bei­den öffent­lich-recht­li­chen Medi­en die Bezeich­nung „Stell­ver­tre­ter­krieg“ für den bewaff­ne­ten Kon­flikt in der Ukrai­ne seit 2022 fast aus­schließ­lich nur noch im Kon­text von Aus­sa­gen rus­si­scher Regie­rungs­ver­tre­ter ver­wen­den. Gedeu­tet wer­den die­se Zita­te als Ver­such Russ­lands, die Schuld für die Eska­la­ti­on des seit 2014 in der Ukrai­ne tat­säch­lich statt­fin­den­den Stell­ver­tre­ter­krie­ges zwi­schen Russ­land und der Nato von sich abzu­wei­sen. Die kon­se­quen­te Anwen­dung die­ser Pro­pa­gan­da­tech­nik des Framings, also das Set­zen des Begriffs “Stell­ver­tre­ter­krieg” in einen neu­en Deu­tungs­rah­men, hat Aus­wir­kun­gen auf die öffent­li­che Mei­nung in Deutschland.

Wei­ter­le­sen

Die Corona-Krise endet, wie sie begonnen hat

Die Debat­te zwi­schen Weih­nach­ten und Neu­jahr über die vor­zei­ti­ge Been­di­gung aller Coro­na-Maß­nah­men macht deut­lich, wie Coro­na-Poli­tik noch immer betrie­ben wird: mit erfun­de­nen Behaup­tun­gen ohne fak­ti­sche Grund­la­ge über Belas­tun­gen des Gesund­heits­sys­tems und die Immu­ni­tät in der Bevöl­ke­rung. Ermög­licht wird das durch einen wei­ter­hin groß­teils unkri­ti­schen Jour­na­lis­mus vie­ler Medien.

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Faktenchecker gegen Wodarg: Wer lag am Ende richtig?

Im März 2020 erschie­nen inner­halb einer Woche mehr als zehn Fak­ten­checks gro­ßer Medi­en, die nach­zu­wei­sen ver­such­ten, dass Wolf­gang Wodarg gefähr­li­che Falsch­in­for­ma­tio­nen zur Coro­na­kri­se ver­brei­te. Stich­wort­ge­ber damals war Karl Lau­ter­bach. Wodargs Ruf wur­de durch die ein­hel­li­gen Fak­ten­checks zer­stört, seit­her gilt er im Main­stream als unse­riö­ser Außen­sei­ter. Mul­ti­po­lar hat die dama­li­gen Aus­sa­gen Wodargs und der Fak­ten­che­cker nun, mehr als zwei Jah­re danach, einer Über­prü­fung unterzogen.

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Aufrüstung: Bei wem landet das Geld?

Der Bun­des­tag hat im Juni ein Son­der­ver­mö­gen von 100 Mil­li­ar­den Euro für die Bun­des­wehr beschlos­sen, das mit neu­en Staats­schul­den finan­ziert wer­den soll. Eine Ana­ly­se der Eigen­tums­ver­hält­nis­se der begüns­tig­ten Rüs­tungs­un­ter­neh­men sowie der Gläu­bi­ger­ban­ken, die dem deut­schen Staat das Geld dafür lei­hen, zeigt, wer von den Mil­li­ar­den profitiert.

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Hospitalised Myocarditis and Pericarditis Cases in Germany Indicate a Higher Post-Vaccination Risk for Young People Mainly after COVID-19 Vaccination

Als Co-Autor mit Prof. Gün­ter Kampf

It was recent­ly descri­bed that the over­all risk of myope­ri­car­di­tis after recei­ving a
COVID-19 vac­ci­ne is low, except for youn­ger males recei­ving mRNA vac­ci­nes [1]. The
meta-ana­ly­sis was based on obser­va­tio­nal stu­dies on peo­p­le in the gene­ral popu­la­ti­on
who had myope­ri­car­di­tis in tem­po­ral rela­ti­on to recei­ving vac­ci­nes [1]. In order to deter-
mine if the­se fin­dings were sup­port­ed by the case num­bers in Ger­ma­ny, we eva­lua­ted the
num­ber of hos­pi­ta­li­sed cases, inclu­ding tho­se recei­ving inten­si­ve-care tre­at­ment, with
myo­car­di­tis or peri­car­di­tis befo­re the pan­de­mic (2019), during the pan­de­mic but wit­hout
COVID-19 vac­ci­nes (2020), and during the pan­de­mic with COVID-19 vac­ci­nes (2021).

Wei­ter­le­sen im Jour­nal of Cli­ni­cal Medicine

Anmer­kung: Die Inhal­te die­ses Bei­trags wur­den zuvor in einem Bei­trag auf Mul­ti­po­lar veröffentlicht.