Archiv des Autors: Karsten

Kriegspropaganda in ARD und ZDF

Pro­pa­gan­darück­schau Janu­ar 2023

Eine Recher­che in den Online-Archi­ven der Nach­rich­ten­re­dak­tio­nen von ARD und ZDF ergibt, dass die bei­den öffent­lich-recht­li­chen Medi­en die Bezeich­nung „Stell­ver­tre­ter­krieg“ für den bewaff­ne­ten Kon­flikt in der Ukrai­ne seit 2022 fast aus­schließ­lich nur noch im Kon­text von Aus­sa­gen rus­si­scher Regie­rungs­ver­tre­ter ver­wen­den. Gedeu­tet wer­den die­se Zita­te als Ver­such Russ­lands, die Schuld für die Eska­la­ti­on des seit 2014 in der Ukrai­ne tat­säch­lich statt­fin­den­den Stell­ver­tre­ter­krie­ges zwi­schen Russ­land und der Nato von sich abzu­wei­sen. Die kon­se­quen­te Anwen­dung die­ser Pro­pa­gan­da­tech­nik des Framings, also das Set­zen des Begriffs “Stell­ver­tre­ter­krieg” in einen neu­en Deu­tungs­rah­men, hat Aus­wir­kun­gen auf die öffent­li­che Mei­nung in Deutschland.

Wei­ter­le­sen

Die Corona-Krise endet, wie sie begonnen hat

Die Debat­te zwi­schen Weih­nach­ten und Neu­jahr über die vor­zei­ti­ge Been­di­gung aller Coro­na-Maß­nah­men macht deut­lich, wie Coro­na-Poli­tik noch immer betrie­ben wird: mit erfun­de­nen Behaup­tun­gen ohne fak­ti­sche Grund­la­ge über Belas­tun­gen des Gesund­heits­sys­tems und die Immu­ni­tät in der Bevöl­ke­rung. Ermög­licht wird das durch einen wei­ter­hin groß­teils unkri­ti­schen Jour­na­lis­mus vie­ler Medien.

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Faktenchecker gegen Wodarg: Wer lag am Ende richtig?

Im März 2020 erschie­nen inner­halb einer Woche mehr als zehn Fak­ten­checks gro­ßer Medi­en, die nach­zu­wei­sen ver­such­ten, dass Wolf­gang Wodarg gefähr­li­che Falsch­in­for­ma­tio­nen zur Coro­na­kri­se ver­brei­te. Stich­wort­ge­ber damals war Karl Lau­ter­bach. Wodar­gs Ruf wur­de durch die ein­hel­li­gen Fak­ten­checks zer­stört, seit­her gilt er im Main­stream als unse­riö­ser Außen­sei­ter. Mul­ti­po­lar hat die dama­li­gen Aus­sa­gen Wodar­gs und der Fak­ten­che­cker nun, mehr als zwei Jah­re danach, einer Über­prü­fung unterzogen.

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Aufrüstung: Bei wem landet das Geld?

Der Bun­des­tag hat im Juni ein Son­der­ver­mö­gen von 100 Mil­li­ar­den Euro für die Bun­des­wehr beschlos­sen, das mit neu­en Staats­schul­den finan­ziert wer­den soll. Eine Ana­ly­se der Eigen­tums­ver­hält­nis­se der begüns­tig­ten Rüs­tungs­un­ter­neh­men sowie der Gläu­bi­ger­ban­ken, die dem deut­schen Staat das Geld dafür lei­hen, zeigt, wer von den Mil­li­ar­den profitiert.

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Hospitalised Myocarditis and Pericarditis Cases in Germany Indicate a Higher Post-Vaccination Risk for Young People Mainly after COVID-19 Vaccination

Als Co-Autor mit Prof. Gün­ter Kampf von der Uni­ver­si­tät Greifswald

It was recent­ly descri­bed that the over­all risk of myope­ri­car­di­tis after recei­ving a
COVID-19 vac­ci­ne is low, except for youn­ger males recei­ving mRNA vac­ci­nes [1]. The
meta-ana­ly­sis was based on obser­va­tio­nal stu­dies on peop­le in the gene­ral popu­la­ti­on
who had myope­ri­car­di­tis in tem­po­ral rela­ti­on to recei­ving vac­ci­nes [1]. In order to deter-
mine if the­se fin­dings were sup­por­ted by the case num­bers in Ger­ma­ny, we eva­lua­ted the
num­ber of hos­pi­ta­li­sed cases, inclu­ding tho­se recei­ving inten­si­ve-care tre­at­ment, with
myo­car­di­tis or peri­car­di­tis befo­re the pan­de­mic (2019), during the pan­de­mic but without
COVID-19 vac­ci­nes (2020), and during the pan­de­mic with COVID-19 vac­ci­nes (2021).

Wei­ter­le­sen im Jour­nal of Cli­ni­cal Medicine

Anmer­kung: Die Inhal­te die­ses Bei­trags wur­den zuvor in einem Bei­trag auf Mul­ti­po­lar veröffentlicht.

Deutschland dreht den Hahn zu

Laut Bun­des­netz­agen­tur droht Deutsch­land ab Novem­ber ein Eng­pass bei der Gas­ver­sor­gung, wenn der Ver­brauch nicht um min­des­tens 20 Pro­zent gesenkt wird. Recher­chen von Mul­ti­po­lar zei­gen jedoch, dass die Bun­des­re­gie­rung – um die­se Not­la­ge zu ver­mei­den – die Wei­ter­lei­tung von Gas in ande­re Län­der schon seit meh­re­ren Mona­ten weit­aus stär­ker gedros­selt hat, als bis­lang bekannt. Offen­sicht­lich nutzt Deutsch­land sei­ne Posi­ti­on als Tran­sit­land und befüllt sei­ne Spei­cher auf Kos­ten der Nach­bar­län­der. Die Bun­des­netz­agen­tur reagiert auf ent­spre­chen­de Nach­fra­gen aus­wei­chend. Wie ange­mes­sen ist die von Wirt­schafts­mi­nis­ter Habeck aus­ge­ru­fe­ne Alarmstufe?

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Die Nord-Stream-Story

Nord Stream war ein Pro­jekt, um die Ener­gie­si­cher­heit in Euro­pa vor dem Hin­ter­grund des lang­jäh­ri­gen rus­sisch-ukrai­ni­schen Gas­streits zu erhö­hen. Wider­stand kam von ost­eu­ro­päi­schen Län­dern sowie vor allem von den USA. Der Anschlag auf die Pipe­line ist der vor­läu­fig letz­te Akt in die­ser lang­jäh­ri­gen Aus­ein­an­der­set­zung. Eine Chronologie.

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Verarmen für die Geopolitik

Wäh­rend sich bei der Ener­gie­ver­sor­gung eine Kata­stro­phe anbahnt, hält die Bun­des­re­gie­rung an den Sank­tio­nen gegen Russ­land fest. Zukünf­tig will sie die Lücken mit dem Import von Fracking-Gas aus den USA kom­pen­sie­ren, einem Land, das für die schwers­ten Völ­ker­rechts­brü­che der letz­ten Jahr­zehn­te ver­ant­wort­lich ist. Die Abhän­gig­keit der deut­schen Regie­rung von den geo­po­li­ti­schen Zie­len der USA ist deut­li­cher denn je – die Reak­ti­on der Bür­ger auf die anste­hen­de Mas­sen­ver­ar­mung noch offen.

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Geplante Corona-Regeln ab Oktober entbehren jeglicher sachlichen Grundlage

Der Vor­schlag der Bun­des­mi­nis­te­ri­en für Gesund­heit und Jus­tiz für eine Fort­ent­wick­lung des Infek­ti­ons­schutz­ge­set­zes sieht vor, dass ab Okto­ber 2022 wei­ter in bestimm­ten Berei­chen eine Mas­ken- und Test­pflicht sowie Abstands­re­geln und Beschrän­kun­gen von Ver­an­stal­tun­gen gel­ten sol­len. „Frisch Geimpf­te“ und Gene­se­ne, deren Imp­fung bezie­hungs­wei­se deren Erkran­kung maxi­mal drei Mona­te zurück­lie­gen darf, sowie Getes­te­te sol­len teil­wei­se von der Mas­ken­pflicht befreit sein.

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Mut zur Lücke — Der Evaluationsbericht der Sachverständigenkommission zur Corona-Krise kratzt allenfalls an der Oberfläche

Es war nur ein zar­ter Trom­mel­wir­bel, wo es eines Pau­ken­schlags bedurft hät­te. Mit gutem Recht hat­te der poli­tisch bewuss­te Teil der Bevöl­ke­rung eine grund­le­gen­de Auf­ar­bei­tung des Coro­na-Gesche­hens erwar­tet, hät­ten sich Opfer eine Wür­di­gung und ent­rech­te­te Bür­ger ins­ge­samt Schutz davor erhofft, dass der­glei­chen in Zukunft jemals wie­der gesche­hen kann. Die Bericht­erstat­ter zur Eva­lua­ti­on der Rechts­grund­la­gen und Maß­nah­men der Pan­de­mie­po­li­tik üben zwar zum Teil har­sche Kri­tik an der Arbeit des RKI, der Risi­ko­kom­mu­ni­ka­ti­on ver­ant­wort­li­cher Ent­schei­dungs­trä­ger und Behör­den sowie an lang­fris­ti­gen Lock­downs, 2G/3G-Rege­lun­gen und Schul­schlie­ßun­gen. Den­noch bleibt der Bericht hin­ter den Erwar­tun­gen zurück. Sie blei­ben inter­pre­tier­bar, unver­bind­lich und öff­nen wei­te­ren Schi­ka­nen, etwa in Form von Mas­kenzwang, Tür und Tor.

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